Janusz Korczak,*1878, war Arzt, Schriftsteller, Erzieher und Reformpädagoge, Pole jüdischen Glaubens. Im August 1942 wurden im Rahmen der Aktionen zur so genannten „Endlösung der Judenfrage“ die etwa 200 Kinder des Waisenhauses von der SS zum Abtransport in das Vernichtungslager Treblinka abgeholt. Obwohl Janusz Korczak wusste, dass dies den Tod bedeutete, wollte er die Kinder nicht im Stich lassen und bestand ebenso wie seine Mitarbeiterin Stefania Wilczyńska darauf mitzufahren. http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

Janusz Korczak gilt als „Vater der Kinderrechte“, das 21. von 22 seiner formulierten Kinderrechte lautet:

Das Kind hat das Recht, vorzeitig zu sterben.

„Die tiefe Liebe der Mutter zu ihrem Kind muss ihm das Recht auf einen vorzeitigen Tod gewähren – darauf, seinen Lebensweg nach nur ein oder zwei Sommern zu beenden….Nicht jeder Busch wird zu einem Baum.“

Wenn wir das wirklich erkennen, dass jeder Mensch, jedes Kind seinen Platz im Leben  hat, dass zu diesem Leben aber auch das Sterben gehört, immer und unausweichlich im Kreislauf des Lebens, dann begreifen wir zwei Dinge: Jedes Leben hat seinen individuellen und wertvollen Sinn, egal wie lang oder kurz dieses Leben ist. Und: Wir können dem Kind in unserer Fürsorge vor keiner Gefahr fern halten, denn es geht seinen Weg, es hat das Recht darauf, und es muss seine eigenen Erfahrungen machen. Der Sinn des eigenen Leben ist erfüllt, in dem Moment, in dem wir gehen.

Hier eine interessante Arbeit zum Thema: Janusz Korczak (Quellenangabe: 2. Pädagogisches Handeln zum Wohl des Kindes – Zwenns-world – Alle © Copyright-Rechte bei den Autoren der Arbeit)

 

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