Das gibt’s Neues von Michael Kuhrau – Neuigkeiten auf www.kuhrau.de

Tulpen im Garten

„DAS ERSTE GEBOT Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Was ist das? Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.“ (Quelle: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-fuer-sie/sie-persoenlich/zehn-gebote)

Ist ein Glaube, der ein Weltbild wie die 10 Gebote formuliert, in der heutigen Zeit nicht sehr weltfremd? Sollten wir in unseren Zeitalter nur einen einzelnen, einen Herren, einen Gott, wirklich als alleinigen über alle anderen anerkennen? Das widerspricht doch jedem Demokratiegedanken! Denn daraus leiten die Menschen ab, dass es Herrscher und damit auch Beherrschte gibt. Schon in diesem Gebot sehe ich den Keim dafür, der vorgibt, wie wir Menschen leben sollen. Und womit jede Herrschaft als Gott dienlich gepriesen werden kann. Im Namen Gottes ist alles möglich, ich handle in seinem Namen, das rechtfertigt meine Macht. Liebe und Vertrauen sollen Sicherheit vermitteln, aber Furcht und Angst zu schüren, sind Mittel der Unterdrückung. Ist das der richtige Weg in der Zeit der Krisen? Weiterlesen

Die arme Wirtschaft

Eine Rezession der Weltwirtschaft wird befürchtet, deren Ausmaß wir nicht abschätzen können. Die arme Wirtschaft. 

Zwei Beispiele 

Der Klimawandel ist die Folge einer ausufernden Wirtschaft. Ohne Rücksicht auf Verluste werden Ressourcen ausgebeutet, damit wenig Reiche möglichst noch mehr Geld verdienen. Regenwald wird großflächig abgeholzt, für eine extensive Viehwirtschaft. Wurst und Fleisch wird in Massen produziert. Riesige Gebiete werden brandgerodet, für die Erzeugung von Palmöl. Wir brauchen das Öl für Biosprit, Lebensmittel, Futtermittel und chemische Erzeugnisse. Wir müssen die Weltbevölkerung ernähren. Warum hungern dann Millionen von Menschen in aller Welt. Zu welchem Preis? Weiterlesen

Abstand halten

Abstand halten ist in diesen Zeiten das große Thema. Viele Menschen auf engen Raum sind nicht erlaubt. Veranstaltungen fallen aus oder werden verschoben. Das Leben fällt aus oder wird verschoben. Dieses Vorgehen scheint sinnvoll. Ist der Abstand zwischen Menschen etwas Normales, werden so die Menschen die Probleme lösen können, die wir haben (Ähnlichkeiten mit der Realität sind rein zufällig)? Weiterlesen

Ostsee

Kinder suchen gerne zu Ostern bunte Ostereier. Wir Menschen sollten etwas anderes suchen. Und finden. Unserer Wertvorstellungen. Wird sich wirklich etwas ändern? Werden die Menschen ihren Sinn des Lebens neu finden? Ich bin da nicht sehr optimistisch. 

Das Gute der globalen Welt 

Wir leben in einer globalen Welt. Theoretisch könnte jeder innerhalb kürzester Zeit alle Distanzen überwinden und fast überall hinreisen. Und sein. Das ist gut so. Ich denke, jeder Mensch sollte dies auch dürfen. Besonders dann, wenn er als Flüchtling vertrieben wird, sollte er überall willkommen sein. Ich sehe hier die Chance, dass das Leben durch die Gedanken und Taten, der Vielfalt und Einzigartigkeit unterschiedlicher Menschen und Kulturen, inspiriert wird und sich weiter entwickelt. 

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Ich lasse das Leben auf mich regnen

Jeder Mensch hat Rechte. Das Recht auf Leben ist elementar. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Absolut jeder. Es kann keine Ausnahme geben. Das Recht kann durch nichts genommen werden. Wenn wir so denken, würde es keine Kriege geben, keine Gewalt gegen andere. Aber so denken, so leben die Menschen nicht. 

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www.kuhrau.de mit Joomla

Aufgrund des Coronavirus, der mehr als in aller Munde ist, hatte ich ein bisschen Zeit. Aber nicht nur deswegen habe ich mich zu einem Relaunch entschlossen. Bisher war die Seite www.kuhrau.de mit Joomla 3 gestaltet. Joomla ist sehr ausgefeilt, aber nicht unbedingt einfach zu bedienen. Ein neues Foto Album einzustellen zum Beispiel war immer sehr aufwendig: Fotoalbum anlegen. Die Fotos in das Album laden. Ein Verweis erstellen auf ein Zufallsfoto aus dem neuen Album. Einen Beitrag für die Galerie-Seite mit dem angelegten Verweis. Einen Menüeintrag einfügen. Einen Beitrag für die Seite Neuigkeiten… Jetzt ist es einfacher: Fotoalbum anlegen. Fotos laden. Ein Verweis auf der Seite Neues anlegen. Fertig. 

Daher habe ich mich entschlossen, www.kuhrau.de nun mit WordPress zu erstellen. Die Inhalte ließen sich importieren, das Layout, mit dem passenden Themes, ist dank meiner Vorstellungen auch nicht schwer einzurichten.

Außerdem habe ich mich entschlossen, meinen Blog auf meiner Seite www.tatendurstig.de, und meine Seiten www.michael-kuhrau.de, www.recht-zu-leben.de, www.katzenblicke.de und www.batanine.de auf dieser Seite www.kuhrau.de zu integrieren, um nur noch eine Hauptseite zu pflegen.

Datenschutzerklärung

für

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www.tatendurstig.de,
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www.katzenblicke.de,
www.stammbaum.kuhrau.de und
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Verantwortlicher

Michael Kuhrau
Leester Straße 21c
14542 Werder (Havel) OT Töplitz
michael@kuhrau.de

Arten der verarbeiteten Daten:

– Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
– Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
– Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
– Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
– Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

– Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
– Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
– Sicherheitsmaßnahmen.
– Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

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Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Registrierfunktion

Nutzer können ein Nutzerkonto anlegen. Im Rahmen der Registrierung werden die erforderlichen Pflichtangaben den Nutzern mitgeteilt und auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zu Zwecken der Bereitstellung des Nutzerkontos verarbeitet. Zu den verarbeiteten Daten gehören insbesondere die Login-Informationen (Name, Passwort sowie eine E-Mailadresse). Die im Rahmen der Registrierung eingegebenen Daten werden für die Zwecke der Nutzung des Nutzerkontos und dessen Zwecks verwendet.

Die Nutzer können über Informationen, die für deren Nutzerkonto relevant sind, wie z.B. technische Änderungen, per E-Mail informiert werden. Wenn Nutzer ihr Nutzerkonto gekündigt haben, werden deren Daten im Hinblick auf das Nutzerkonto, vorbehaltlich einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht, gelöscht. Es obliegt den Nutzern, ihre Daten bei erfolgter Kündigung vor dem Vertragsende zu sichern. Wir sind berechtigt, sämtliche während der Vertragsdauer gespeicherten Daten des Nutzers unwiederbringlich zu löschen.

Im Rahmen der Inanspruchnahme unserer Registrierungs- und Anmeldefunktionen sowie der Nutzung des Nutzerkontos, speichern wird die IP-Adresse und den Zeitpunkt der jeweiligen Nutzerhandlung. Die Speicherung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, als auch der Nutzer an Schutz vor Missbrauch und sonstiger unbefugter Nutzung. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, außer sie ist zur Verfolgung unserer Ansprüche erforderlich oder es besteht hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die IP-Adressen werden spätestens nach 7 Tagen anonymisiert oder gelöscht.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.

Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge angegebenen Daten, werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert.

Kommentarabonnements

Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Für die Zwecke des Nachweises der Einwilligung der Nutzer, speichern wir den Anmeldezeitpunkt nebst der IP-Adresse der Nutzer und löschen diese Informationen, wenn Nutzer sich von dem Abonnement abmelden.

Sie können den Empfang unseres ABonnemenets jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Wir können die ausgetragenen E-Mailadressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System („CRM System“) oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Google Analytics

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google LLC („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active).

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.

Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.

Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern; die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).

Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert.

Onlinepräsenzen in sozialen Medien

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können. Beim Aufruf der jeweiligen Netzwerke und Plattformen gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenverarbeitungsrichtlinien deren jeweiligen Betreiber.

Soweit nicht anders im Rahmen unserer Datenschutzerklärung angegeben, verarbeiten wir die Daten der Nutzer sofern diese mit uns innerhalb der sozialen Netzwerke und Plattformen kommunizieren, z.B. Beiträge auf unseren Onlinepräsenzen verfassen oder uns Nachrichten zusenden.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons“ bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die „Pixel-Tags“ können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Google Fonts

Wir binden die Schriftarten („Google Fonts“) des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

 

Route

REISEROUTE KREUZER „EMDEN“ – 14.11.1926 – 14.3.1928

Abreise Wilhelmshaven Deutschland 14.11.1926
La Coruña Spanien 17. – 27.11.1926
Arrecife Kanarische Inseln 30.11. – 13.12.1926
Las Palmas Kanarische Inseln 14. – 17.12.1926
Santa Cruz Kanarische Inseln 17. – 27.12.1926
St. Helena Atlantischer Ozean 5. – 6.1.1927
Kapstadt Südafrika 12. – 18.1.1927
Zanzibar Tansania 27.1. – 3.2.11927
Mombasa Kenia 3. – 6.2.1927
Mahe Seychellen 9. – 21.2.1927
Sabang Sumatra / Indonesien 1. – 3.3.1927
Padang Sumatra / Indonesien 5. – 12.3.1927
Cocos Inseln Australien 15.3.1927
Semarang Java / Indonesien 18.3. – 1.4.1927
Bali Indonesien 2. – 10.4.1927
Makassar Indonesien 11. – 25.4.1927
Nagasaki Japan 4. – 10.5.1927
Itsu Hu Shima Japan 11.5.1927
Shimizu Japan 13. – 23.5.1927
Yokohama Japan 24. – 30.5.1927
Hakodate Japan 2. – 7.6.1927
Dutch Harbor Alaska 16. – 22.6.1927
Juneau Alaska 26.6. – 7.7.1927
Skagway Alaska 8.7.1927
Haines Alaska 8. – 13.7.1927
Sitka Alaska 14. – 18.7.1927
Seatle Vereinigte Staaten Amerika 21.7. – 5.8.1927
Mazatlán Mexiko 11. – 16.8.1927
La Paz Mexiko 17. – 24.8.1927
Manzanillo Mexiko 26.8.1927
Panama Panama 31.8. – 6.9.1927
Guayaquil Ecuador 8. – 16.9.1927
Mollendo Peru 20. – 25.9.1927
Valparaiso Chile 29.11. – 10.10.1927
Talcahuano Chile 11. – 20.10.1927
Puerto Montt Chile 21. – 26.10.1927
Punta Arenas Chile 30.10. – 4.11.1927
Comodoro Rivadavia Argentinien 8. – 11.11.1927
Bahia Blanca Argentinien 13. – 27.11.1927
Sao Francisco Brasilien 2. – 10.12.1927
Santos Brasilien 11. – 21.12.1927
Rio de Janeiro Brasilien 22.12.1927 – 2.1.1928
Pernambuco Brasilien 6. – 12.1.1928
Santa Barbara Dominikanische Republik 21.1. – 9.2.1928
Santa Thomas Puerto Rico 9.2. – 13.2.1928
Ponta Delgada Azoren / Portugal 21. – 23.3.1928
Villagarcia Spanien 27.3. – 10.3.1928
Heimkehr Wilhelmshaven Deutschland 14.3.1928

EINLEITUNG | DER FLUG NACH BISHKEK | FÜR UNS WIRD EIN SCHAF GESCHLACHTET | IM HIMMLISCHEN TAL | 10 JAHRE KIRGISISTAN | ZUR BEDEUTUNG DER PFERDE IN KIRGISISTAN | DIE HOCHZEIT | DIE FAHRT NACH KARAKOL | IM TAL DER SIEBEN STIERE | IN KARAKOL | ABSCHIED | EIN TOAST

Einleitung

Im Spätsommer 2001 hatten wir die phantastische Gelegenheit zwei Wochen in Kirgisistan zu verbringen. Ein sehr guter Freund hatte uns eingeladen, mit ihm in dieses Land zu reisen – zu einer besonderen Gelegenheit: Wir waren zu seiner kirgisischen Hochzeit eingeladen. Untergebracht wurden wir bei der Familie der Braut. Diese Familie und Freunde der Familie kümmerten sich die 14 Tage rührend um uns und ermöglichten uns tiefe Einblicke in die fassettenreiche Vielfalt dieses Landes. Mit diesem sehr persönlichen Reisebericht möchten wir Danke sagen, für die herzliche Gastfreundschaft, die wir in diesen Tagen erfahren durften.

Der Flug nach Bishkek

In der Sommerzeit gehen u. a. von Frankfurt / Main zwei mal in der Woche Flüge nach Bishkek, der Hauptstadt von Kirgisistan. Wir hatten uns für den Sonntags-Nachmittag-Flug entschlossen. Dieser wurde dann aber leider aus technischen Gründen auf Montag morgen verschoben, so begann unsere Reise auch schon mit einem Abenteuer: Wir waren pünktlich, aber unser Freund und seine Frau und der Rest unserer kleinen Reisegruppe, steckten im Montags-Morgen-Berufsverkehr-Stau fest und kamen erst eine knappe halbe Stunde vor Abflug am Flughafen an. Nun denn: Wir verpassten unseren Flug nicht, und sogar unser Gepäck kam noch mit. Die reine Flugdauer betrug ungefähr 6 1/2 Stunden, wobei wir einen Zwischenstopp zum Auftanken in Moskau einlegten. Am Flughafen wurden wir von der Familie der Braut mit offenen Armen empfangen, es war mittlerweile Mitternacht, für uns war es durch die Zeitverschiebung aber erst früher Abend. So störte es uns auch ganz und gar nicht, dass wir auf der Fahrt vom Flughafen eine kleine Autopanne hatten und die Fahrt mit einer Taxe fortsetzen durften.

Für uns wird ein Schaf geschlachtet

Am nächsten Tag wurde uns zu Ehren ein Schaf geschlachtet. Dies ist eine besondere Würdigung der Gäste. Im Hof versammelten sich die Familie und wir, die Gäste, im Kreis, um dieses Tier zu opfern. Wir sprachen zusammen ein Amen und machten dabei die typische Bewegung der Hände, die auch nach jedem Essen üblich ist: Die Hände werden, mit den Handflächen vor der Stirn beginnend, bis zur Brust geführt, wo sich die Handflächen dann berühren. Dann wurde das Tier bei Seite geführt und geschlachtet. Und die Familie begann mit der Zubereitung des Schafes. Am Abend gab es Schaf. Aber nicht irgendwie auf dem Teller überreicht, sondern mit einer tiefen Bedeutung. Die Innereien des Tieres waren auf vielfältigste Art zubereitet, es gab die leckersten Gerichte. Zum Händewaschen reichte der älteste Sohn der Familie Wasser und Handtuch – und empfing dabei die Wünsche der Gäste. Der Ehrengast bekam den Schafskopf, der jüngste Sohn der Familie aber die Ohren. Die Braut bekam auch ein besonderes Stück Fleisch. Alles hatte seine tiefe, traditionelle Bedeutung, die sich uns nur zum Teil erschloss, uns aber vor Augen führte, welche Verbundenheit bei uns in Deutschland verloren gegangen ist.

Im Himmlischen Tal

In den folgenden Tagen machten wir einen Ausflug in die Berge. In das Himmlische Tal. Dieses Tal ist ein Nationalpark in einer atemberaubenden Landschaft. Zum Mittag waren wir eingeladen, unser Essen am Ende des Tals in der Präsidentenjurte – einem großen, runden Zelt aus festem Filz – einzunehmen. Ein besonderes Erlebnis: Das Sonnenlicht schien durch eine Öffnung in der Mitte des Zeltdaches direkt auf den reichlich gedeckten Tisch. Ein Ausritt zu Pferd weiter in das Tal rundete diesen Nachmittag ab. Ein Abendessen in der Sauna, eingeladen vom Direktor des Nationalparks – natürlich mit einem uns überraschenden anschließenden Saunabesuch und Abkühlung, im vom Gletscherwasser gespeisten See, mitten in der Nacht – waren weitere, der vielen sich immer wieder überbietenden, Höhepunkte unserer Tage in diesem Land.

10 Jahre Kirgisistan

Am Abend des folgenden Tages waren wir zu den Feierlichkeiten zur 10-jährigen Eigenständigkeit des Landes eingeladen. In einer Vorführung unter freiem Himmel wurde die sehr wechselvolle Geschichte des kirgisischen Volkes gezeigt, unter Anwesenheit eines ausgesuchten Publikums und der wichtigsten Persönlichkeiten des Landes. Beeindruckend war, wie selbstbewusst sich die Kirgisen zeigten, wie aber dennoch deutlich wurde, wie sie nur gemeinsam im Verbund mit anderen Völkern und Staaten ihren eigenen Weg gehen können.

Zur Bedeutung der Pferde in Kirgisistan

Einen Tag darauf, der Tag vor der Hochzeit, wurden wir eingeladen bei einer weiteren, sehr besonderen Vorbereitung dabei zu sein. Zu Ehren des Hochzeitspaares wurde ein Pferd geschlachtet. Ein Pferd. Als Dank für diese Opfergabe wurde gemeinsam das Amen gesprochen, so wie bei der Schlachtung des Schafes. Das Pferd hat für dieses alte Volk eine besondere Bedeutung. Dies sollten wir am gleichem Tag noch ein weiteres Mal erleben, denn wir waren eingeladen einem Pferderennen zuzusehen. Dieses Pferderennen ist natürlich nicht vergleichbar mit einem Rennen auf einer deutschen Galopprennbahn. Pausenloses Programm. Zwei Kämpfer mussten sich gegenseitig vom Pferd ziehen, am Tuch, das sie um den Bauch gebunden hatten. Eine farbenbunte Parade zog auf, von allen Seiten des Feldes – unser Direktor vom Nationalpark, ganz in Weiß auf einem Schimmel, natürlich mitten dabei. – Ein Pferderennen über mehr als zwanzig Kilometer fand statt, junge Reiter teilweise ohne Sattel und ohne Schuhe gaben ihr Äußerstes. Dabei schieden auch viele Reiter vorher aus, aber sie waren dabei, darauf kam es an. Zwischendrin erzählten zwei Reiter eine kirgisische Geschichte. Dann ritten eine junge Frau und ein junger Reiter um die Wette, um sich Küsse zu klauen oder den anderen vom Pferd zu schubsen. Vom Publikum besonders aufgenommen wurde aber folgendes Reiterspiel: Zwei Mannschaften. Ein toter, ausgenommener Ziegenbock im Kreis in der Mitte des Spielfeldes. Ein Reiter jeder Mannschaft, der versuchte den Ziegenbock zu greifen. Ein Reiter, der sich den Ziegenbock zwischen Pferd und Oberschenkel klemmte. Reiter, die versuchten, im Galopp den Ziegenbock dem anderen Reiter abzujagen. Zwei runde Kreise am Ende des Spielfeldes, mit alten Reifen umrandet, als Tore. Wer es schaffte, den Ziegenbock in das gegnerische Tor zu werfen, hatte einen Punkt gewonnen. So ging dieses ungewöhnliche Spiel – wir nannten es für uns „Pferdefussball“ – wild hin und her.

Die Hochzeit

Die Hochzeit. Am Vormittag fand eine sehr würdevolle, standesamtliche Trauung statt. Junge Frauen in weißen Kleidern wiesen mit einer roten Rose den Weg, die Treppe hoch in das Trauzimmer. Drei Frauen spielten klassische Musik. Alleine diese beiden Sätze sollen alles sagen. Die Schwestern der Braut hatten organisiert, dass wir uns mit dem Brautpaar nach dem Standesamt auf Stadtrundfahrt quer durch Bishkek aufmachten. Wir besuchten die Denkmäler der Stadt, den Park, erlebten eine kleine Brautentführung, fuhren Riesenrad… Das ungewöhnliche an dieser Stadtrundfahrt war, dass wir dabei das Gefühl vertieften, wie schön dieser Tag war und wie schön es ist, das alle Menschen von diesem schönen Tag erfahren. Zum Abschluß dieses Nachmittags besuchten wir Manas-Park, einen Garten zur Würdigung von Manas, dem Held der Kirgisen, über den sich über Jahrhunderte viele Geschichten webten. So verbindet Manas mit seiner Geschichte das heutige Leben der Kirgisen sehr lebensnahe mit der Vergangenheit. Am späten Nachmittag trafen wir dann in den festlichen Räumen ein, in denen die anderen eingeladenen Hochzeitsgäste schon auf uns warteten. Und hier ging es dann richtig los, mit Ansprachen und singen, mit essen und tanzen, mit reden und zuhören, mit feiern… Das Hochzeitspaar wurde besonders geprüft: Bei jeder Rede durften sie aufstehen – und dies vor einem fürstlich gedeckten Tisch. Die Frage blieb dabei nicht aus, warum sie denn nichts essen würden. Dazu kamen sie kaum, im stehen. Nach dieser Hochzeit mussten wir uns erst mal einen Tag erholen.

Die Fahrt nach Karakol

In der zweiten Woche fuhren wir nach Karakol, eine Stadt, die östlich vom Issyk-Kul-See liegt. Hier spielen die Geschichten von dem kirgisischen Schriftsteller Tschingis Aitmatow. Kirgistan ist zu über 95 % ein Gebirgsland – die Schweiz Asiens – aber rund um den über 150 km langen See erstrecken sich auch sehr fruchtbare Gebiete. Herden wurden über die Straßen auf die Felder getrieben. Familien und Angestellte, Kinder und Alte sahen wir bei der Feldarbeit. Auf der Straße wurde das Heu mit Kutschen transportiert. Aber auch moderne Mähdrescher begegneten uns. Es fahren viele ehemals deutsche Autos, man erkennt es an den Aufschriften. Aber z. B. auch auf den Tankstellen sind ausrangierte Zapfsäulen mit „DM“ und Aufklebern wie „Bleifrei“ in Betrieb. Was bei uns nicht mehr gebraucht wird, wird hier noch nicht weggeworfen. Nur, wer verdient daran?

Im Tal der Sieben Stiere

Von Karakol aus machten wir einen Ausflug in das Tal der Sieben Stiere. Es war einmal ein Bauer, der hatte sieben Stiere. Eines Tages trieb er seine Stiere in ein Tal. Er dachte sich, dass schon nichts passieren wird und ließ die Tiere frei grasen. Am Abend wollte er sie wieder einfangen, er suchte und suchte, aber er konnte sie nicht finden. Auch am nächsten Tag suchte er verzweifelt, aber die Stiere blieben verschwunden. Schließlich gab er auf und machte sich wieder auf den Rückweg. Jahre später kam er wieder in das Tal und was sah er da? Sieben Stiere standen dort am Horizont, sie bewegten sich nicht. Groß waren sie geworden, freute sich der Bauer. Große, rote Felsen. Auf dem Weg in dieses Tal kamen wir vorbei am Gebrochenem Herzen. Weiter fuhren wir entlang an einem reißenden Bachlauf, überquerten diesen öfter auf einfachen Brücken aus Holzbohlen. In einem weiten Tal, mit dem Blick auf die schneebedeckten Berge, machten wir Halt. Hier wollten wir wandern. Aber eine sehr einfache Bauersfrau lud uns ein zu einem Mittagessen: Es gab frisch gebackenes Brot mit Rahm und Joghurt, danach Tee. Wir überlegten uns, ob und wie wir uns für dieses Mahl erkenntlich zeigen könnten, aber uns wurde übersetzt, dass dies eine Beleidigung sein würde. Mit Geld oder einem Geschenk hätten wir unsere Gastgeber beschämt. Hier, bei diesen einfachen Menschen, wird gegeben ohne zu nehmen, ohne zu verrechnen, einfach, um zu helfen.

In Karakol

Natürlich sahen wir uns auch die Stadt Karakol an. Wir besichtigten eine orthodoxe Kirche. Wir besuchten eine Mosche und wanderten durch die Stadt. Alte Häuser aus der Jahrhundertwende prägen das Stadtbild. Am nächsten Tag besuchten wir ein sehr eindrucksvolles Museum um den Asien-Forscher Nikolai Prschewalski (*1839, †1888), der den asiatischen Raum zu Pferd und zu Fuß erkundete, zu Humboldts Zeiten, mit dem er auch korrespondierte. Sein Denkmal steht am östlichen Ufer des Issyk-Kul-Sees. Hier spürten wir wieder den Stolz auf einen der bedeutenden Persönlichkeiten des Landes. Abends waren wir mal wieder eingeladen, diesmal bei dem Onkel der Braut. Und wieder gab es uns zu Ehren ein Schaf zu Essen. Nach dem Esssen wurde eine Teetasse von einem zum anderen gereicht, wer sie bekam wurde gebeten ein Lied zu singen. So wechselten sich kirgisische, russische, deutsche und andere fröhliche Gesänge ab.

Abschied

Aber auch zwei Wochen vergehen schnell. Noch ein Tag im Kreis der Familie. Und dann hieß es Abschied nehmen. Im Hof wurde noch ein letztes Mal angestoßen und Besch-Barmak, ein Nudel-Fleisch-Gericht gereicht. Der Gast geht nicht mit Hunger. Die Mutter der Braut blieb im Haus zurück, Vater und Geschwister und Freude fuhren uns zum Flughafen. Diesmal kamen wir nicht zu spät.

Ein Toast!

Am Ende möchte ich einen Toast aussprechen – eine weitere typische Tradition des Landes: Ich wünsche, dass sich die Menschen in Kirgistan und auch die Menschen in anderen Ländern, sich ihrer Tradition immer bewusst bleiben. Dies sind unsere Wurzeln, jede Pflanze zeigt, wie wichtig Wurzeln sind. Natürlich gibt es kein zurück, die industrielle, technische Entwicklung, hat ihr Gutes für die Menschen. Natürlich schafft z. B. eine Entwicklung wie das Internet viele neue Möglichkeiten, z. B. miteinander zu kommunizieren, um Informationen zu erhalten und auszutauschen, über den ganzen Erdball. Aber die moderne Gesellschaft birgt – neben anderen Gründen – auch die Gefahr, dass die Menschheit den Blick auf sich selbst und ihre Herkunft verliert. Es gibt, neben den materiellen Dingen, neben Geld und Reichtum, etwas anderes, etwas tiefer gehendes. Und das ist in Völkern wie im Land der Kirgisen heute noch spürbar, weil es dort – noch – lebt. Ich wünsche, das dieses Andere der Menschheit nicht verloren geht. Und ich wünsche, dass wir, damit meine ich die Menschen in Deutschland, lernen von Menschen anderer Kulturen zu lernen.