Grashalm

Weil ich dich liebe 
Bin ich bei dir
Mit dir zusammen
Gemeinsam

Weil ich dich liebe 
Bin ich mit dir 
Unterwegs im Alltag 
Und an allen anderen Tagen 

Weil ich dich liebe 
Lasse ich dir 
Deinen Raum 
Deine Freiheit für dich

Weil ich dich liebe 
Begleite ich dich
Auf deinem Weg 
Deinem Leben 

Weil ich dich liebe 
Haben sich dein Weg 
Und mein Weg vereinigt
Zu unseren Weg des Lebens 

Weil ich dich liebe 
Vereinigen sich unsere Körper 
In der Nähe 
In der Liebe 

Weil ich dich liebe 
Bleibst du
Du selbst
Gibst dich nicht auf 

Weil ich dich liebe 
Denke ich an dich 
Sehne ich mich nach dir
Bis in meine Träume 

Weil ich dich liebe 
Lasse ich dich 
So wie du bist 
Will ich dich nicht anders 

Weil ich dich liebe 
Bin ich glücklich 
Bin ich traurig 
Fühle ich mit dir

Weil ich dich liebe 
Könnte ich Dich verlassen 
Um dir nie eine 
Zu schwere Last zu sein

Weil ich dich liebe 
Liebst du mich 
Weil du mich liebst 
Liebe ich dich

Rote Tulpen

ich will im garten sein
die sonne genießen 

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Nicht zum Großen
Nicht zum Schweren
Zum Komplizierten

Nicht zur Mode
Nicht zum Glitzer
Zum teuren Schnickschnack

Nicht zum mehr und immer mehr
Nicht zu dem was andere meinen
Nicht zu dem wo andere einfach nur mitlaufen

Nicht zurück zur Gedankenlosigkeit
Und noch weniger zurück zur Gefühlskälte
Nicht zurück zu Vorwürfen

Die ein miteinander reden
Ein einander verstehen
So unmöglich machen

Nicht zurück in eine andere Zeit
Nicht zurück in die Vergangenheit
In die Unmenschlichkeit

Nicht zurück in den gierigen Reichtum
Nicht in die Bürgerlichkeit
In das elitäre Spießertum

Nicht zurück in die
Verantwortungslosigkeit
In das Unverständnis

Zurück zur Einfachheit
Die den Menschen
Nicht überfordert


Für Felix

Werde ich morgen noch Arbeit haben
Wird meine Frau ich liebe dich sagen

Wird die Sonne wieder scheinen
Wird den Kindern das unbeschwerte Lachen bleiben

Wird mein Auto anspringen
Werden früh morgens die Vögel singen

Wird der Terror weiter morden
Macht mir ein Husten jetzt Sorgen

Werden die Marienkäfer fliegen
Werden die Gefühle siegen

Wird der Kastanienbaum blühen
Wird das Feuer in mir noch glühen

Können wir der Demokratie vertrauen
Wird ein Herrscher sein Schloss sich bauen

Werden die Menschen weiter Lügen verbreiten
Wird die Vernunft uns leiten

Wird einer seinen Nachbarn verraten
Wirst du mich sehen und dich mit mir beraten

Wird Neid und Gier die Seele zerfressen
Findet meine Katze noch genügend zu essen

Werden wir weiter auf Kosten anderer leben
Wird die Erde dann beben

Wird das Gemeinsam unser Streben sein
Oder bleiben wir doch allein

Wird der Hass unsere Sinne betören
Wird der Mensch unsere Welt zerstören

Wird Liebe unsere Seele heilen

Warum ist es einfacher nachzuplappern
Was andere so sagen
Als selber zu denken

Warum sehnen sich manche
Nach einem alleine
Der das Land regiert

Warum können Menschen
Ihren Nachbarn nicht akzeptieren
Wenn er irgendwie anders ist

Warum ist es einfacher
Im anderen den Sündenbock zu suchen
Anstatt Verantwortung zu tragen

Warum meinen einige Menschen
Im Namen des Volkes
Sprechen oder gar handeln zu dürfen

Warum verstecken sich Menschen
Hinter Masken
Anstatt authentisch zu sein

Warum sind Menschen in der Lage
Als Selbstmörder und Terrorist
Andere Menschen mit in den Tod zu reißen

Warum sind Habgier und Neid
Die Triebfeder
Und nicht Geben und Lassen

Warum muss es immer Mehr und Größer sein
Um was zu gelten
Um sich zu behaupten

Warum ist die Macht des Geldes
Die größte Macht
Über Menschen

Warum zählt nicht mehr der Einzelne
Individuelle und einfache und einzigartige Mensch
Mit seiner Persönlichkeit

Lache
Wenn du fröhlich bist

Weine
Wenn du traurig bist

Lache
Wenn du traurig bist
Versuche es

Sei Kind
Und Frau
Und Mann
Sei Mensch

Sei ohne Maske
Außer du gehst auf einen Maskenball

Sei authentisch
Wahr
Wahrhaftig

Schweige
Wenn dir deine Stimme das sagt

Rede
Mit klaren Worten
Wenn dir deine Stimme das sagt

Sei zärtlich
Zu dir selbst

Höre auf dich
Deine Gefühle
Deine innere Stimme
Dein Herz

Verlasse dich auf dich
Gehe deinen Weg
Jeder Schritt führt dich zu dir

Sei zufrieden im Sein
Denn das ist deine Kraft
Wer weiß es besser als du
Wer du bist

der Kuss
am Morgen
am Tag
in der Nacht

die Hand
die hält auf dem Weg

die Umarmung
zur Begrüßung
zum Abschied
oder einfach mal so

die Sprache der Liebe
findet ihre Worte im zärtlich sein

das Lächeln
ein freundliches Wort
eine Nachricht aus Liebe

wer sie nicht bekommt
der vertrocknet
wie eine Blume ohne Wasser

der stirbt
wie in der Hitze der Wüste

oder er geht
denn es ist nicht auszuhalten
ohne Zärtlichkeit

denn es stirbt
die Liebe
ohne Zärtlichkeit

Ein kleines Licht
In dieser Welt
Es leuchtet
Deinen Weg
Hell
In der Dunkelheit

Eine Hand
In dieser Welt
Sie beschützt
Deinen Weg
Sicher
Im Nebel

Ein Licht
In dieser Welt
Verlischt

Eine Hand
In dieser Welt
Lässt los

Lässt dich gehen
Deinen Weg
In Freiheit

Deine Freiheit
In der Liebe
Wegen der Liebe

Dich begleiten
Ein Stück des Weges
Gemeinsam
Verantwortung tragen
Für dich
Für mich
Für einen Augenblick
Des Glücks
Und immer wissend
Du bist nicht mein

Mein Herz ist größer
Als so klein
Zu denken

Die Füße tun mir manchmal schneller weh.
Manchen Weg gehe ich ein weiteres Mal.
Ich sehe so einiges aus einem anderen Blickwinkel.
Mit einer anderen Perspektive.
In einer anderen Zeit.

Es ist nicht mehr so warm.
Ich sollte eine Jacke dabei haben.
Aber an einem milden Herbsttag bin ich gerne.
Mit dem eigenen Rhythmus.
Genieße die wärmenden Sonnenstrahlen.

Bunte Farben leuchten.
Grün wird rot, wird braun.
Die Sonne wandert durch den Wald.
Regentropfen benetzen die Blätter.
Glitzern wie Diamanten.

Mit jedem Schritt auf diesen Weg.
Erkenne ich, wie wertvoll das Leben ist.
Kostbar, wie dieser Regentropfen.
Im Sonnenlicht.
Und Blätter rascheln bei jedem Schritt.

Der Frühling ist schon lange vorbei.
Ich erinnere mich gerne an diese Zeiten.
Auch der Sommer ist gegangen.
Die Erinnerung ist noch nicht fern.
Begleitet, trägt einen weiter.

Und der Winter des Lebens.
Manchmal denke ich schon daran.
Noch naht er nicht.
Selten graue Wolken.
Aber die Uhr bleibt nicht stehen.