Gedichte von Michael und auch von Anderen

Katze Karo auf der roten Bank

Ich muss nicht stark sein
Ich darf weinen 

Ich muss nicht siegen
Ich darf verlieren 

Ich muss nicht der Beste sein
Ich muss nicht gewinnen 

Ich muss nicht immer freundlich sein
Nicht immer leise

Ich muss mich nicht verbiegen
Ich muss nur ich sein

Ich muss nicht reich sein
Ich muss nichts haben 

Ich muss nicht reden
Ich muss nicht schweigen 

Ich muss nichts wollen
Ich darf träumen

Ich muss nichts machen
Ich darf glücklich sein

Ich muss nicht lügen
Niemals 

Ich muss Dir zuhören
Ich muss zärtlich sein

Ich muss offen für dich sein
Ich darf mich öffnen

Ich muss nur leben
Ich muss nur lieben

Liebe - Weg - Katze Karo

Nehme dir deine Zeit
Die es braucht 

Folge deiner Intuition
Hetze dich nicht  Weiterlesen

N'Scheiss muss ich

Ein Baby wird geboren
Die überglücklichen Eltern staunen
Wie es sich entwickelt
Krabbelt
Die ersten Schritte macht
Brabbelt
Mama ist das erste Wort
Es entdeckt die Welt
Alles ist neu
Für das Kind  Weiterlesen

Grashalm

Weil ich dich liebe 
Bin ich bei dir
Mit dir zusammen
Gemeinsam

Weil ich dich liebe 
Bin ich mit dir 
Unterwegs im Alltag 
Und an allen anderen Tagen 

Weil ich dich liebe 
Lasse ich dir 
Deinen Raum 
Deine Freiheit für dich

Weil ich dich liebe 
Begleite ich dich
Auf deinem Weg 
Deinem Leben 

Weil ich dich liebe 
Haben sich dein Weg 
Und mein Weg vereinigt
Zu unseren Weg des Lebens 

Weil ich dich liebe 
Vereinigen sich unsere Körper 
In der Nähe 
In der Liebe 

Weil ich dich liebe 
Bleibst du
Du selbst
Gibst dich nicht auf 

Weil ich dich liebe 
Denke ich an dich 
Sehne ich mich nach dir
Bis in meine Träume 

Weil ich dich liebe 
Lasse ich dich 
So wie du bist 
Will ich dich nicht anders 

Weil ich dich liebe 
Bin ich glücklich 
Bin ich traurig 
Fühle ich mit dir

Weil ich dich liebe 
Könnte ich Dich verlassen 
Um dir nie eine 
Zu schwere Last zu sein

Weil ich dich liebe 
Liebst du mich 
Weil du mich liebst 
Liebe ich dich

Rote Tulpen

ich will im garten sein
die sonne genießen 

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Nicht zum Großen
Nicht zum Schweren
Zum Komplizierten

Nicht zur Mode
Nicht zum Glitzer
Zum teuren Schnickschnack

Nicht zum mehr und immer mehr
Nicht zu dem was andere meinen
Nicht zu dem wo andere einfach nur mitlaufen

Nicht zurück zur Gedankenlosigkeit
Und noch weniger zurück zur Gefühlskälte
Nicht zurück zu Vorwürfen

Die ein miteinander reden
Ein einander verstehen
So unmöglich machen

Nicht zurück in eine andere Zeit
Nicht zurück in die Vergangenheit
In die Unmenschlichkeit

Nicht zurück in den gierigen Reichtum
Nicht in die Bürgerlichkeit
In das elitäre Spießertum

Nicht zurück in die
Verantwortungslosigkeit
In das Unverständnis

Zurück zur Einfachheit
Die den Menschen
Nicht überfordert


Für Felix

Werde ich morgen noch Arbeit haben
Wird meine Frau ich liebe dich sagen

Wird die Sonne wieder scheinen
Wird den Kindern das unbeschwerte Lachen bleiben

Wird mein Auto anspringen
Werden früh morgens die Vögel singen

Wird der Terror weiter morden
Macht mir ein Husten jetzt Sorgen

Werden die Marienkäfer fliegen
Werden die Gefühle siegen

Wird der Kastanienbaum blühen
Wird das Feuer in mir noch glühen

Können wir der Demokratie vertrauen
Wird ein Herrscher sein Schloss sich bauen

Werden die Menschen weiter Lügen verbreiten
Wird die Vernunft uns leiten

Wird einer seinen Nachbarn verraten
Wirst du mich sehen und dich mit mir beraten

Wird Neid und Gier die Seele zerfressen
Findet meine Katze noch genügend zu essen

Werden wir weiter auf Kosten anderer leben
Wird die Erde dann beben

Wird das Gemeinsam unser Streben sein
Oder bleiben wir doch allein

Wird der Hass unsere Sinne betören
Wird der Mensch unsere Welt zerstören

Wird Liebe unsere Seele heilen

Warum ist es einfacher nachzuplappern
Was andere so sagen
Als selber zu denken

Warum sehnen sich manche
Nach einem alleine
Der das Land regiert

Warum können Menschen
Ihren Nachbarn nicht akzeptieren
Wenn er irgendwie anders ist

Warum ist es einfacher
Im anderen den Sündenbock zu suchen
Anstatt Verantwortung zu tragen

Warum meinen einige Menschen
Im Namen des Volkes
Sprechen oder gar handeln zu dürfen

Warum verstecken sich Menschen
Hinter Masken
Anstatt authentisch zu sein

Warum sind Menschen in der Lage
Als Selbstmörder und Terrorist
Andere Menschen mit in den Tod zu reißen

Warum sind Habgier und Neid
Die Triebfeder
Und nicht Geben und Lassen

Warum muss es immer Mehr und Größer sein
Um was zu gelten
Um sich zu behaupten

Warum ist die Macht des Geldes
Die größte Macht
Über Menschen

Warum zählt nicht mehr der Einzelne
Individuelle und einfache und einzigartige Mensch
Mit seiner Persönlichkeit

Nicht der große Zampano
Keinesfalls mehr sein als schein
Lieber weniger
Und leise und einfach
Nicht in der ersten Reihe
Keine großen Reden schwingend
Ohne Ellenbogen

Nicht so tun als ob
Vielmehr dezent
Zärtlich und sinnlich
In mir
Verstehen suchend
Verletzlich in der Seele
Verantwortung tragend

Mit Liebe für Menschen
Die sind wie sie sind
Fühlend
Nackt ohne Maske
Nicht ohne ein Lachen
Aber nie
Über dich