Gedanken von Michael – Meine Gedanken zur Zeit

Kater Socke

»Apple, Google, Amazon und Facebook schütteln die Pandemie ab. Die großen US-Tech-Konzerne wachsen noch schneller, als Analysten ihnen zugetraut haben.« Große Konzerne feiern ihre Rekordumsätze. 

Die heutige Gesellschaft ist geprägt von einem verantwortungslosen Egoismus. Jeder ist sich selbst der Nächste. Gewalt und Krieg, Zerstörung von Umwelt, Vernichtung der Artenvielfalt, Raubbau der Ressourcen, alles, um das wirtschaftliche Wachstum und die Gewinnmaximierung zu ermöglichen. Die Macht weniger Menschen zu festigen, ist das heutige gesellschaftliche Bestreben. 

Aber keiner feiert die Menschen, die Verantwortung übernehmen. Kein großer Konzern setzt sichtbare Zeichen, kein großer Konzern setzt sich lauthals für Flüchtlinge ein, für die Umwelt, für Kinder, für das Ende von Rassismus und Diskriminierung, für absolute Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Was alleine zählt, ist das wirtschaftliche Wachstum. Was zählt, ist Macht und das Geld in der Kasse. Koste es, was es wolle. 

Wir benötigen neue Kriterien, um zu beurteilen, was Erfolg bedeutet. Wirtschaftlichkeit, Umsatz, Wirtschaftswachstum dürfen nicht die Merkmale sein, die den Erfolg der Menschen bestimmen. Einzig, wie viel Verantwortung das Handeln der Menschen übernimmt, wie solidarisch und ehrlich die Menschen leben, sollten die Werte sein, über die sich unsere Menschheit definiert.

»“Washington Post“ zählt mehr als 20.000 Trump-Lügen«  Das sind durchschnittlich fast 14 Lügen pro Tag in Trumps vierjährigen Amtszeit. Dagegen ist der legendäre Lügenbaron ein Waisenknabe.

»Der Hausbesetzer«  Trump weigert sich mit weiteren Lügen, das Wahlergebnis anzuerkennen und das Weiße Haus zu verlassen.

»Merz hatte in der Sendung „Bild live“ über eine Zusammenarbeit von einem wiedergewählten US-Präsidenten Donald Trump und einem möglichen Kanzler Merz gesagt: „Wir kämen schon klar.“«  Ein Friedrich Merz, der sich vorstellen kann, mit Trump zusammen zu arbeiten, hat nichts wirklich verstanden und verkörpert keine Veränderung, sondern ein weiter so. 

Egal, wie die Wahl ausgeht, ein verlogener Diktator Trump ist in einer Demokratie nicht tragbar. Das brauchen wir Menschen nicht, insbesondere nicht bei den Problemen der Zeit, wie Umweltzerstörung, Klimakatastrophe und Corona Pandemie. 

Dagegen müssen wir angehen, aufstehen und demonstrieren. Aber unbedingt mit friedlichen Mitteln. Krieg und Gewalt führen nur immer und immer wieder zu mehr Gewaltsamkeit und Zerstörung. Wir Menschen müssen es gemeinsam schaffen, nicht gegeneinander, sondern miteinander. 

Der Wahrheit verpflichtet

Um die Welt, das Denken der Menschheit zu ändern, die Macht der Wirtschaft zu beenden und die Demokratie zu stärken, müssen wir friedlich, der Wahrheit verpflichtet, auftreten, diskutieren und überzeugen. Nur so verändern wir die Welt. 

Dabei müssen wir umdenken, müssen wir neue Prämissen schaffen – eine Bedingung könnte z. B. sein, jeden Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen zu gewähren. Wir Menschen müssen den göttlichen Glauben an die Wirtschaft brechen und die Werte der Menschen neu definieren. Es ist Zeit, meiner Ansicht nach, das Ende des Zeitalter des Kapitalismus einzuläuten.

Wir Menschen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, und die verantwortungslose und egoistische Lebensweise endgültig ablegen. Das ist der einzige Weg hinaus aus diesen Krisen. Verantwortung ist der Schlüssel. Verantwortung ist die gesellschaftliche Basis, über die wir Menschen uns definieren müssen. Erfolgreich ist, wer verantwortlich lebt. Nur so kann die Menschheit auf dieser Erde, gemeinsam mit der Natur und mit der vielfältigen Tierwelt, überleben. 

Es muss ein radikales gesellschaftliches Umdenken erfolgen, um die Zukunft unserer Welt zu retten und weiter zu entwickeln. Ich hoffe, die Menschen schaffen das. 

Esel

Der Coronavirus ist sehr gefährlich, er ist tödlich. Als Virus. Aber auch, wie Menschen damit umgehen. Menschen demonstrieren gegen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, begeben sich gemeinsam mit Nazis und Rechtsextremen auf die Straße, machen sich mit ihnen gemein. Das rassistische, lebensverachtende, nationalistische Denken hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, Virus hin oder her. Demonstranten machen mit, ohne nachzudenken, und begreifen nicht, dass sie missbraucht werden, als ein Spielball der Populisten, die jedes Mittel wählen, jede Lüge nutzen, damit die Demokratie das gleiche Schicksal erleidet, wie die Millionen Menschen, die am Coronavirus erkranken und sterben. Am schlimmsten, am gefährlichsten aber sind die Menschen, die andere Menschen, in ihrer Unzufriedenheit, benutzten und instrumentalisieren. „Weg mit der Corona-Diktatur“ wird gefordert. 

Viele Menschen leiden massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie. Dieser Virus diktiert unser Leben. Dies aber als Grund vorzuschieben, sich ohne Mundschutz und ohne das Einhalten der Abstandsregeln zu versammeln, gefährdet Leben. Keine Diktatur kann die „Corona-Diktatur“ beenden. Aber der Diktatur wird der Weg bereitet, durch die Boofke, die gegen die Corona-Politik demonstrieren. Nicht nur der Virus bedroht unsere Freiheit, unser Leben. Das macht mir große Angst. 

Rosen

Wer als Kennwort für sein WLAN „Ausländerraus“ nimmt, ist ein Rassist.

Was macht Menschen zu Rassisten? Für mich sind Rassismus und Diskriminierung das gleiche. Beides setzt Gruppen von Menschen herab. Man steht halt besser da, wenn man andere entwertet. Wenn man seine eigene Unfähigkeit nicht wahrnehmen will, so schafft man sich ein Feindbild, verbreitet Vorurteile, Lügen und Verschwörungstheorien. Wenn man die eigene Macht stärken will, macht man andere klein. Besser sein ist immer ein Vergleich, mit dem, was angeblich „schlechter“ ist. Also muss man sich besser machen, in dem man andere abqualifiziert, in dem man sie herabsetzt, diskriminiert und verfolgt, mit Gewalt bedroht.  Weiterlesen

Rose

Monatelang bestimmt die Krise das Leben. Vielleicht hat sie Millionen Opfer gefunden, denn keiner kennt die Dunkelziffer. Aber es wird Sommer, die Zeit verharmlost das Denken, lässt die Angst, die Panik, die Hamsterkäufe vergessen sein. Und die Opfer. Alleine 100.000 Tote in den USA werden bedauert. Eine traurige Wegmarke, wird gemeldet. Bedauerlicherweise. Nicht nur die Linken wollen wieder leben, denn die Menschen haben genug gelitten. Dann lieber Kapital aus der Situation schlagen und auf den Zug aufspringen, der das Ende der Beschränkungen herbei sehnt. Eltern haben genug von der Homeschool, der Schule zu Hause. Endlich sollen die Kinder wieder raus und lernen. Und von Kindern geht doch keine so große Ansteckungsgefahr aus, wird behauptet. Wir wollen nicht mehr alleine feiern. Echte Kerle wollen endlich wieder ihren Sex kaufen. Notfalls mit Mundschutz, wie verrückt ist das denn. Aber was ist auch anderes zu erwarten, in der Sex – und Frauen – als Waren gehandelt werden und käuflich sind. Weiterlesen

Sarglager

Nach über drei Monaten eingesperrt scheinen heute alle Menschen draußen zu sein. Jeder und alles was Räder hat muss raus. Was keine hat auch. Weiterlesen

Tomaten

Können wir uns den Klimaschutz, im Zuge der durch die Corona-Krise herbeigeführten Rezession, noch leisten? Können jetzt die Maßnahmen, die eingeführt wurden, um die Ansteckungsgefahr zu verringern, entfallen? 

Das sind die falschen Fragen. Wer diese Fragen stellt, hat den Ernst, hat die Zusammenhänge noch nicht verstanden, oder, noch schlimmer, will sie nicht verstehen.  Weiterlesen

Die arme Wirtschaft

Eine Rezession der Weltwirtschaft wird befürchtet, deren Ausmaß wir nicht abschätzen können. Die arme Wirtschaft. 

Zwei Beispiele 

Der Klimawandel ist die Folge einer ausufernden Wirtschaft. Ohne Rücksicht auf Verluste werden Ressourcen ausgebeutet, damit wenig Reiche möglichst noch mehr Geld verdienen. Regenwald wird großflächig abgeholzt, für eine extensive Viehwirtschaft. Wurst und Fleisch wird in Massen produziert. Riesige Gebiete werden brandgerodet, für die Erzeugung von Palmöl. Wir brauchen das Öl für Biosprit, Lebensmittel, Futtermittel und chemische Erzeugnisse. Wir müssen die Weltbevölkerung ernähren. Warum hungern dann Millionen von Menschen in aller Welt. Zu welchem Preis? Weiterlesen

Ostsee

Kinder suchen gerne zu Ostern bunte Ostereier. Wir Menschen sollten etwas anderes suchen. Und finden. Unserer Wertvorstellungen. Wird sich wirklich etwas ändern? Werden die Menschen ihren Sinn des Lebens neu finden? Ich bin da nicht sehr optimistisch. 

Das Gute der globalen Welt 

Wir leben in einer globalen Welt. Theoretisch könnte jeder innerhalb kürzester Zeit alle Distanzen überwinden und fast überall hinreisen. Und sein. Das ist gut so. Ich denke, jeder Mensch sollte dies auch dürfen. Besonders dann, wenn er als Flüchtling vertrieben wird, sollte er überall willkommen sein. Ich sehe hier die Chance, dass das Leben durch die Gedanken und Taten, der Vielfalt und Einzigartigkeit unterschiedlicher Menschen und Kulturen, inspiriert wird und sich weiter entwickelt. 

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Ich lasse das Leben auf mich regnen

Jeder Mensch hat Rechte. Das Recht auf Leben ist elementar. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Absolut jeder. Es kann keine Ausnahme geben. Das Recht kann durch nichts genommen werden. Wenn wir so denken, würde es keine Kriege geben, keine Gewalt gegen andere. Aber so denken, so leben die Menschen nicht. 

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Knospe

Nicht jeder Mensch reagiert rational in seiner Angst. Klopapier – das neue Gold in Zeiten des Coronaviruses – ist kaum noch zu bekommen. Nudeln und Konserven horten Menschen in Massen. Damit verbreiten sie Angst, stecken andere an, mit ihren Sorgen. Andere fangen dann vielleicht auch an, mehr als nötig einzukaufen, bevor sie das nächstes Mal vor leeren Regalen stehen. Wir Menschen sind stark verunsichert. Wer sich dieser Unsicherheiten ausliefert, wird ein Spielball seiner Angst. Wer es schafft, sein Bewusstsein zu behalten, zu agieren, verantwortlich zu handeln, hat eine Chance. Weiterlesen